LibreOffice Briefvorlage

Reichlich Papierkram war an den letzten Wochenende zu erledigen. Dabei wollten auch ein paar Briefe geschrieben werden.

Aus diesem Grund habe ich meine LibreOffice Vorlage für Briefe aktualisiert. Meine Briefe basierten bis dato auf einer ziemlich alten StarOffice Vorlage. Das funktioniert immer noch, aber ich wollte mal ein neues Aussehen für meine privaten Briefe.

Grundlage für meine Vorlage ist der „Moderne Geschäftsbrief“ aus dem Professional Template von OpenOffice. Die Änderungen:

  • Felder beziehen sich auf private Adressangaben
  • Alle Metaangaben wie „Ihr Zeichen“ sind raus; bis auf das Datum.
  • Die Fußzeile habe ich entfernt.
  • Der Marker für die Falz passt besser zu meinen Umschlägen.
  • Und am wichtigsten: Die Schriftart ist Fira Sans.

Hier geht es zum Download der Vorlage: LibreOffice Vorlage Brief

Die Lizenz war und ist LGPL.

Der Font ist nicht eingebettet, also am besten auch gleich herunterladen und installieren.

Eingetütet und später gelesen

In der Seitenleiste dieses kleinen Blogs war recht lange ein Widget von del.icio.us, der Linkschleuder meines Vertrauens von vor ein paar schönen Jahren. Und eben seit diesen schönen Jahren habe ich den Dienst auch kaum noch verwendet.

Statt dessen bin ich heute fleissiger Nutzer von Pocket, vorher als Read-It-Later bekannt. Die Links, die früher bei Delicious gelandet wären, sind heute in meiner Favoritenliste bei Pocket.

Darum habe ich das Widget in der Seitenleiste rausgenommen und mit dem Abschnitt „Kürzlich Gelesenes“ ersetzt, der ein paar Einträge in meiner Favoritenliste bei Pocket anzeigt.

Um das zu hinzukriegen nutze ich zwei Plugins für WordPress. Das Pocket Articles Collection Plugin um auf die gespeicherten Artikel bei Pocket zugreifen zu können. Mit einer PHP-Funktion oder einer Abfrage per Shortcode ist es möglich, die jeweils gewünschten Artikel auf einer WordPress-Seite anzeigen zu lassen. Bei mir sind das die letzten 5 Artikel aus der Favoritenliste.

Damit das auch in der Seitenleiste funktioniert, nutze ich noch das Enhanced Text Widget. Damit wird der Shortcode des Pocket Articles Collection Plugin auch in der Seitenleiste ausgeführt und nicht nur als Text angezeigt. Der Shortcode, den ich für die Anzeige der Artikel verwende ist übrigens [pocketarticlecoll orderby="time_added" order="DESC" limit=5].

Have fun.

Aufräumarbeiten

Seit dem Relaunch biete ich die Seite hier auch für Zugriffe via HTTPS an. Allerdings kam es immer wieder dazu, dass nicht-sichere Inhalte auch per HTTPS ausgeliefert wurden. Am Anfang hatte ich noch Inhalt in der Seitenleiste, der den Fehler verursachte. Später trat das auch immer mal wieder auf.

Beim ganz allgemeinen Aufräumen im Blog habe ich das Thema mit den nicht-sicheren Inhalten auch gleich mit aufgeräumt. Bei mir hier gab es drei wesentliche Übeltäter.

  1. Die alten Youtube-Links, die über ein iframe oder object eingebunden waren.
  2. Bilder aus der WordPress-Mediathek.
  3. Die „Beitragsbilder“ von WordPress.

Bei ersterem hab den alten Code aus den Beiträgen geworfen und mit direkten HTTPS-Links zu Youtube (und Vimeo) ersetzt.

2. und 3. sind miteinander verwandt. Es existiert dazu ein bekannter Bug bei WordPress.

Bei den WordPress-Mediathek Links in den Beiträgen ist die Sache noch leicht zu korrigieren. Einfach das „http:“ aus den Links herausnehmen. Damit wird für die eingebetteten Bilder das Protokoll verwendet, mit dem der Nutzer auf die Seite gekommen ist.

Die Beitragsbilder habe ich erstmal wieder entfernt und durch ein Bild ganz am Anfang des Eintrags ersetzt.

Have fun.

Update 5.9.2014: Auch mit Version 4 kommen Beitragsbilder und https nicht zusammen.

E-Mails und mehr

Symbolbild mit Briefkasten

Es ist mal wieder an der Zeit, meine E-Mail Konten neu zu ordnen. An sich hab ich mir das schon länger vorgenommen. So etwa ein Jahr. Aber was lange währt, wird dann doch mal gut.

Die wesentliche Motivation war, weniger Daten über Google laufen zu lassen. Ob ich selber bei die Dienste von Google nutze, ist ja die eine Sache. Ob ich anderen das dann quasi per Adressbuch und E-Mail Konto auch aufnötige, eine andere Sache.

Von den ganzen E-Mail Konten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, nutze ich im Grunde drei Adressen:

  • Eine E-Mail Adresse bei web.de, die sich zu so etwas wie einer lebenslangen E-Mail Adresse entwickelt hat. Zumindest fast so lange, wie ich E-Mail nutze. Da ich aber kein zahlender Kunde von (mehr) von freemail bzw. web.de bin, sind die Leistungen des Kontos ein bisschen mager für mich. Daher ist dieses Konto auf Durchzug gestellt und alle E-Mails werden weitergeleitet. Und zwar an das „Hauptkonto“.
  • Eine E-Mail Adresse als „Hauptkonto“ für die tägliche Kommunikation. Inklusive einer nutzbaren Weboberfläche und Adressbuch. Diese Adresse sammelt bei Bedarf auch alle Mails von Konten ein, die ich auch mal benutzt habe. Beispielsweise von einem inzwischen weitestgehend stillgelegten GMX Konto. Bislang war das meine Gmail-Adresse.
  • Eine E-Mail Adresse als „Premium“-Postfach. Das ist eine Adresse auf einer Domain, die mir gehört. Und die nutze ich für meine private Kommunikation mit Familie, Vereinen, Behörden, Schulen, und so weiter. Also häufig für Kommunikation mit Personen, die ich auch persönlich kenne.

Geändert habe ich jetzt das Arbeitskonto. Ich bin von Google zu Posteo gewechselt. Dort liegen jetzt auch alle alten, privaten Mails herum. Außerdem nutzte ich den Adressbuchdienst und den Kalender von Posteo. Alle Mails und Adressbucheinträge bei Google sind gelöscht – was auch immer das helfen mag.

Meine neue E-Mail Adresse ist alexander.schmitt|at|posteo.de und mein PGP-Schlüssel dafür ist 0xDB3575C9.

Klar könnte ich das auch selber hosten. Habe ich aber keine Lust dazu. Und nach ein paar Tagen der Nutzung kann ich Posteo wirklich sehr empfehlen.

Have fun.

photo credit: Charles Henry via photopin cc

Aus Gründen

Bildschirmfoto KDG Bridge

Die Frage kam auf. Eine Fritzbox hinter dem Hitron Zwangsrouter von Kabel Deutschland zu betreiben, wird deutlich sinnvoller im Bridgemode.

Und der wird über die Weboberfläche von KDG konfiguriert.

Damit verhält sich das Hitron Gerät wie ein einfaches Kabelmodem, ohne NAT, Firwall und solche Nettigkeiten. Und die Fritzbox sieht sich einigermaßem neutralen Internet gegenüber.

Have fun.

UMTS Stick XS P14

Aus der Werkstatt. Ein betagtes, aber funktionsfähiges Acer Travelmate 800 mit Xubuntu 13.04 und ein XS Stick P14 mit einer SIM-Karte von klarmobil.de.

Um diese Kombination zu einem echten Plug’n’Play zu überreden ist der Eintrag für den bauähnlichen XS Stick W14 im ubuntuusers.de Wiki sehr hilfreich. Die wesentliche Abweichung war, dass die product ID für den P14 0x9605 ist. Zu prüfen über 'lsusb' wie im Wiki beschrieben. Außerdem funktionierte die wvdial-Konfiguration mit dem Gerät ttyUSB3. Also bitte auch die Anzahl der ttyUSB-Geräte prüfen. Davon abgesehen war das Modem gleich in der richtigen Betriebsart, ein modeswitch war nicht notwendig. Für klarmobil.de als Provider ist zur Drucklegung dieses Artikels der APN web.vodafone.de gültig.

Noch eine paar Anmerkungen. Auch bei der oben beschriebenen Konfiguration dauert es etwa eine Minute, bis der Netzwerkmanager das Modem erkennt. Per default wird dann erst einmal die PIN abgefragt. Auch über den Netzwerkmanager funktioniert der Verbindungsaufbau, die entsprechende Konfiguration ist die von Vodafone. Den APN auf den oben Angegebenen prüfen.

Ich habe aber für meine Kundin den Verbindungsaufbau über wvdial wie im Wiki-Artikel beschrieben eingerichtet. Dadurch, dass der Verbindungsaufbau über udev-rules erfolgt, ist das Ergebnis wie versprochen ein echtes Plug’n’Play: Stick einstecken, kurz warten bis das Licht grün wird und lossurfen.

Have fun.

Der Wechsel

Das wars. 5 Jahre Telekom DSL. Vor fünf Jahren gingen hier am Standort auch schon 16MBit. Heute geht immer noch nicht mehr. Und dann das PR-Desaster als #Drosselkom.

Ich bin zu Kabel Deutschland gewechselt. Jetzt nicht gerade deswegen, weil die einen neutralen Internetanschluss anbieten würden. Sondern wegen den 100Mbit im Downstream und 6Mbit im Upstream. Ich bin ja schon ein bisschen traurig. Immerhin musste ich einen echten ISDN-Anschluss hinter mir lassen. ISDN, Freunde! Hach. 🙁

Für den Zugang ins WAN sorgt bei mir eine Fritzbox 7390. Das darf die gerne weiter machen, die seltsam aussehende Schachtel von KD definiere ich jetzt einfach mal als postmodernen Splitter/NTBA.

Davor hängt jetzt die Fritzbox. An jener treffen sich wie gehabt meine vierdrei Heimnetze: das WLAN, das Gigabit-LAN und das Sonos-Netz.

Der reine Internet-Teil ist einfach. Die Kernbotschaft ist, dass die aktuellen Fritzboxen den Anschluss LAN 1 als WAN-Port betreiben können. Also als „Ausgang“ ins Internet. Der Einrichtungsassistent der Fritzbox bietet auch „Kabel Deutschland“ als Internet-Provider an. Führt man den Assistenten damit aus, wird LAN 1 entsprechend richtig konfiguriert. Es braucht nur ein Ethernet-Kabel von LAN 1 der Fritzbox zu einem Anschluss des Kabelmodems, bei mir ebenfalls LAN 1.

Damit die Fritzbox ihren Dienst als Telefonanlage weiter versehen kann, wird es etwas komplizierter. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten.

  1. Voice-over-IP verwenden. Damit werden auf der Fritzbox Internetrufnummer hinzugefügt. So funktioniert zum Beispiel auch die von Kabel Deutschland als Homebox angebotene Fritzbox 7270.
  2. Die Fritzbox als analoges Telefoniegerät an das Kabelmodem anschließen.

Ich habe mich für Möglichkeit 2 entschieden. Meine Verkabelung sieht dann so aus.

Kabelmodem

Oben im Bild ist das „blaue“ Kabel der Endpunkt der Verbindung von LAN 1 der Fritzbox kommend.

Unten im Bild ist das bekannte Y-Kabel, das in der Fritzbox am Port mit der Beschriftung DSL/Tel hängt. Der graue Teil des Kabels mit der Beschriftung SPLITTER DSL wird nicht benötigt und ist nicht eingesteckt. Das schwarze Kabel mit der Beschriftung Telefonanschluss ISDN/analog TEL hat einen RJ45 Stecker und der passt erst einmal nicht in das Kabelmodem, dass RJ11 Anschlüsse für die Telefoniegeräte vorsieht. Es werden 2 zusätzliche Bauteile benötigt, die den Geräten beiliegen.

Einmal den TAE/RJ45 Adapter der Fritzbox. Auf dem Bild ist es das Bauteil mit der Beschriftung 056. Und dann der TAE/RJ11 Adapter des Kabelmodems. Das ist der unförmige, schwarze Kasten, dessen Kabel im Anschluss LINE 1 des Kabelmodems eingesteckt ist.

Damit lässt sich erst mal raustelefonieren. Die Einstellung der Rufnummern und die Konfiguration der Endgeräte an der Fritzbox erfolgt dann wie gehabt.

Have fun.